Archiv für den Monat Juni 2017

GEDANKENMÜLL #?

Wieder liege ich wach und meine Gedanken kreisen sich um meine Familie, eigentlich um meine Verwandten. Um meine Großcousine und meinen Großcousin die ich das letzte mal auf der Beerdigung meiner Mutter sah. Grade denke ich viel über sie nach, mag sein das ich sie ein wenig vermisse.

Ich habe mit diesen Teil meiner Verwandtschaft eher weniger zu tun, was mich manchmal auch traurig macht.

Egal. Ich kann auf jeden fall wieder mal nicht richtig einschlafen. Es liegt auch nicht an der Hitze. Es ist grade sehr sogar mega windig und kühl. Natürlich denke ich auch an mein eigenes Leben. Wohin es führt und ob es sich etwas bringt.

Ich bin so verdammt müde. Ich wache morgens auf, ich bin müde, ich leg mich abends hin ich bin müde und 95% meiner Zeit verlasse ich nichtmal das Haus. Ich schreibe meine Bewerbungen und bekomme Absagen und Absagen und Absagen. Langsam aber sicher habe ich darauf keinen Bock mehr.

Ich weiß einfach nicht was ich falsch mache oder woran es liegt das ich selbst nach den Bewerbungsgesprächen Absagen bekomme. Ich führe es meistens darauf zurück das sie alle samt ungern übergewichtige Menschen einstellen. Vielleicht weil sie denken, die werden oft krank oder können aufgrund des Gewichts nicht 100% geben oder leisten.

–WILLKOMMEN IN DER REALEN FUCKING WELT, DA WO ALLES SCHEISSE IST–

Wie auch immer.

xx

citymind

BEI TAGE DA BEI NACHT ERST KLAR – GEDANKENMÜLL

Ich kann nicht schlafen. Meine Gedanken brüllen mich an, mit schreienden lauten Gebrüll.  Frage mich warum gute Menschen leiden müssen. In diesem Fall, warum eine meiner besten Freundinnen gerade eine Talfahrt ohne Notbremsung machen muss.

Eine dieser wenigen Menschen, die ein großes Herz und so viel Gutmütigkeit besitzen, das ihnen nicht aufällt wie großartig und bezaubernd sie sind.

Ich wünschte ich könnte so viel mehr für sie tun als einfach nur mal finaziell auszuhelfen oder ihr eine Schulter und ein Ohr zum ausweinen bieten. Vor zwei Tagen haben wir zweieinhalb Stunden miteinander telefoniert und geschätzt eine ganze Stunde habe ich mit ihr geheult.

Ihre Verzweiflung lässt mich auch verzweifeln. Denn ich kenne sie schon neun lange Jahre und mag sein das sie oft gefallen ist aber so tief wie jetzt war es noch nie.

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Was denn sonst?

Seit ein paar Tagen frage ich mich warum in aller Welt denn alles so kompliziert sein muss. Besser noch, warum bin ich so kompliziert? Seit über drei Jahren arbeite ich hart an mir. Verarbeite, verändere und erkenne aber anscheinend ist das nicht genug. Ich gebe eigentlich schon mein Bestes, okay, mal mehr mal weniger.

Ich wünschte mir das es einfach wäre alles Destruktive weg zu sperren und sich nie mehr darum zu kümmern. Genuagenommen tat ich das immer, bevor ich mit der Therapie begonnen hatte. War diese Methode nicht bewährt genug? Klar, weiß ich das es nichts bringt denn man geht dann durchs Leben mit unaufgearbeiteten Gefühlen und merkt irgendwann das etwas nicht stimmt oder nicht passt.

Ich fühle mich wie die Versagerin des 21. Jahrhunderts weil wieder mal im Raum steht ob ein stationärer Aufenthalt nicht besser für meine derzeitigen Gefühle und Gedanken wäre. Alles in mir schreit:“NEIN, AUF GAR KEINEN FALL IN EINE KLINIK“. Sogar gedanklich kann und will ich mich mit diesem Thema nicht anfreunden. Es würde bedeuten das ich versagt habe. Ich würde mich selbst damit enttäuschen denn ich hätte das Gefühl das ich nicht genug gegeben und nicht genug gekämpft hätte.

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