KÄPT’N DIE HOFFNUNG SCHWINDET

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich weiß auch nicht wie ich diesen Post schreiben soll ohne zu weinen. (Meine Augen sind geschwollen und tun schon weh, genauso wie mein Kopf. Ich heule jetzt schon seit mehreren Stunden). Ich bin am hin und her überlegen ob ich meine Therapeutin anrufe aber es ist Wochenende, da störe ich nicht so gerne.

Damit ihr es verstehen könnt muss ich an diesem Punkt etwas ausholen. Meine große Halbschwester wohnte mit ihrem Kind, sprich meinen Neffen, knapp sechseinhalb Jahr bei uns unterm Dach. Meine Mutter war immer sehr bemüht darum das sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommt und alles, mein Vater hat sich da immer rausgehalten. Als im November 2013 meine Mutter starb, musste mein Vater sich darum kümmern, doch er tat es nicht.

Nun, heute warf mein Vater nur so mit Vorwürfen, Fehlern und Zweifel nur so um sich. Alle betrafen meine kleine Schwester und mich. Nun eine Liste von Aussagen die wir heute zu hören bekommen haben:

Ihr schafft es nie ein eigenständiges Leben zu führen

  • Ein genereller Vorwurf darüber das wir nicht ’sauber‘ genug aufräumen
  • Ihr beide habt überhaupt keinen Antrieb
  • Versucht Dinge mit mehr Biss und Motivation zu tun
  • Ihr seid nicht selbstständig genug (betrifft Einkaufen)
  • Ich habe das Gefühl das ihr nicht glücklich seid (meine Antwort war das ich wahrscheinlich noch nie wahrhaft glücklich war)
  • Ich mach mir schon Sorgen wenn ich in Pension bin das ich euer Leben noch finanzieren muss

Also, warum das so weh tut ist, das er für unsere Halbschwester alles tun würde. Er hat in der Vergangenheit so viel für sie gemacht und alles. Als sie noch bei uns wohnte da hat wirklich unglaublich ausgesehen bei uns und seit sie weg ist ist es eigentlich echt okay aber seit einer Weile reicht ihm das auch nicht mehr.

Meiner Halbschwester hat er nie etwas gesagt. Ihr nicht gesagt das sie sauberer sein soll. Besser mit ihrem Kind umgehen soll usw. Kein Wort. Und uns macht er so fertig und setzt uns unter Druck.

Er hat auch Angst das er bis er in Pension geht uns unser ’schönes‘ Leben finanzieren muss. Mein schönes Leben? Wirklich? Ich finde mein Leben nicht so schön und auch heute hätte ich meine Pillen wieder nehmen wollen. Als ich sagte das ich nicht viel von meinen Leben halte hat er seinen Kopf zur Seite gedreht und etwas verachtend gelacht. Daraufhin habe ich meine Sachen weggeräumt und ihm erzählt das ich es im Moment nicht ändern kann und es nicht so schnell geht und das ich ausziehe weil wegen Selbständigkeit und so.

Darauf meinte er das er mich nicht los werden will und ich nicht ausziehen müsse aber mein Gefühl sagt mir das er genau das gemeint hat.

Er vergleicht uns auch mit Menschen in unserem Alter. Früher hat er mich und meine kleine Schwester verglichen und jetzt nimmt er halt andere Menschen um fest zustellen das wir nicht so erfolgreich oder keine Karriere machen oder was auch immer.

Andere Menschen in unserem Alter haben auch nicht das erlebt was ich oder teilweise meine kleine Schwester erleben und ertragen mussten. Unsere Familiengeschichte ist ziemlich kompliziert und vorbelastet. Außerdem hat er und unsere Mutter uns nicht wirklich ein Leben vorgelebt. Wir waren da und ab und zu haben sie sich unser angenommen. Bei meiner Mutter lag es viel an ihrer eigenen Geschichte, mein Vater ist so weit ich weiss nicht so belastet.

Das ist mal Part eins. Ich kann einfach nicht mehr weiterschreiben. Es wird ev. noch einen Nachtrag geben…

xx

(Rechtschreib-, und Grammatikfehler tun mir leid)

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