Archiv für den Monat Oktober 2017

EINFÜHRUNG IN DIE SCHLAFPARALYSE

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens mindestens einmal von einer Schlafparalyse betroffen sein. Obwohl die Betroffenen genau wissen was um sie herum passiert sind sie trotzdem völlig bewegungsunfähig. Viele konnten eine sichtbare oder unsichtbare Anwesenheit bei sich selbst oder im Raum wahrnehmen. Durch die Bewegungsunfähigkeit gerät man in Panik und bekommt Angst.

Die Schlafparalyse tritt häufig bei 3-6% der Weltbevölkerung auf. Circa 30% der jungen Erwachsenen erleben eine Schlaflähmung mindestens einmal in ihrem Leben. Es ist eine Erscheinung die bei diesen am meisten auftritt. Sie kann ein paar Minuten bis zu einigen Stunden dauern.

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DAS IST JA VERRÜCKT

Heute bin ich wirklich sehr müde. Ich habe mich absolut geweigert einzuschlafen. Ich hatte zu große Angst ich könnte heute nochmal eine Schlafparalyse erleben. Ich müsste lügen wenn ich sagen würde es hat mir keine Angst gemacht. Ich hatte schon öfter Schlafparalysen, nicht zuletzt weil es auch ein natürlicher Mechanismus des Menschen ist. Nur noch nie hatte ich so eine die mich so geängstigt hat.

Im Verhältnis zu all meinen anderen Emotionen habe ich wirklich wenig angst. Die Angst ist ein Gefühl das ich leicht unterdrücken kann, ich kann sie wegschieben und wenn es gut läuft kann ich sie auch richtig gut verdrängen. Doch wie wir wissen ist Verdrängung nicht das Mittel zur Lösung.

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SCHLAFPARALYSE & ANGST?

Heute gegen sechs Uhr früh hatte ich eine kleine aber wirklich hässliche Schlafparalyse. Ich lag am Rücken in meinen Bett, mein Kopf war nach rechts gedreht. Ich konnte mich nicht bewegen. Meine Augen waren geschlossen und ich bekam keine Luft. Dazu hörte ich einen tiefe, fast dämonische klingende Stimme die sagte:“Wer sonst?“. Das hörte ich bestimmt dreimal bis es mir endlich gelang aufzuwachen.

Ich weiß das Schlafparalysen nicht ungewöhnlich sind und das 30% der Menschen einmal in ihrem Leben davon betroffen sind. Die meisten von ihnen erzählen das sie sich nicht bewegen können, sie Schatten und Stimmen wahrnehmen und Ähnliches.

Vielleicht steht die heutige Paralyse mit meinen derzeitigen Ängsten in Verbindung. Ich habe nicht nur Angst vor Dingen die ich eigentlich gut beeinflussen könnte sondern auch und vor allem vor denen die ich nicht beeinflussen kann.

Um ein Beispiel zu nennen, die derzeitige politische Lage bei uns in Österreich. Ich fühle mich unsicher und habe Angst das sich Dinge die vor knapp achtzig Jahren passierten sich wiederholen. Ich habe Angst mich irgendwo mal eingesperrt wiederzufinden nur weil ich es wage meine Meinung zu äußern und ähnliche Themen.

xx

 

TÄUSCHENDE LEERE

Egal was ich heute anfange, ob zeichnen, schreiben oder denken, alles endet mit Frustration. Ein Bild das ich 6 Mal neu anfing lies ich nach dem letzten Versuch einfach bleiben. Zeile für Zeile die ich schrieb fiel der Rückgängig-Taste zum Opfer. Meine Gedanken sind inhaltslos und aber auch nicht greifbar, fast so als ob sie hinter einer Wand an mir vorbeiziehen.

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SELBST-MORD-GEDANKEN #

Jetzt liege ich in meinen Bett und schaue bestimmt schon den vierten Horrorfilm heute. Mir ist absolut bewusst das ich damit meinen Inneren Teil der sterben möchte nähre. Heute habe ich wieder vermehrt daran gedacht. Grad vorhin, in der Dusche dachte ich mir einfach die Meds nehmen und einschlafen. Automatisch dachte ich an eine Nebenwirkung an die ich immer denke wenn mir diese Gedanken kommen. Atemnot. Eine Überdosis Antidepressiva und mehrere 100mg Truxal befördern einen wenigstens ins Koma falls die erhoffte Wirkung nicht eintrifft.

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FICKT EUCH ALLE

Manchmal bin ich wirklich sehr leicht gläubig. Aus irgendwelchen Gründen auch immer glaube ich innerlich immer das man sich auf das Wort von Menschen verlassen kann aber wie sich zeigt, ist das nur mein Wunschdenken. Immer wieder und wieder verletzt es mich erneut wenn ich mir eingestehen muss das es manche nicht mehr lernen bzw. es nicht weiter tragisch finden wenn sie etwas sagen und sich nicht dran halten.

Natürlich könnte man jetzt sagen, gehört zum erwachsen sein dazu, man muss sich selbst rausnehmen, bla bla bla bla bla

Tut trotzdem weh.

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DAS VERWUNSCHENE KIND

Gestern dachte ich noch ich komme klar. Ich habe nicht geweint und war vermutlich viel zu müde um zu verstehen das ich mit meinen Vermutungen die ganze Zeit recht hatte.

Seit ungefähr letztem Jahr hatte ich das Gefühl, unerwünscht und ein Fehler zu sein. Seit gestern weiß ich das diese Gefühle gerechtfertigt sind. Denn ich war nicht geplant und unerwünscht. Weder mein Vater noch meine Mutter waren begeistert davon das ich auf dem Weg war. (Ob Abtreibung im Raum stand, kann ich nicht mit Gewissheit sagen.)

Da ich immer sehr interessiert daran war den Grund für etwas zu wissen, zwecks Ursache und Wirkung habe ich mich schlau gelesen. Auf unzähligen Seiten im Internet. Wissenschaftliche Berichte und Studien in allen ist eines klar. Kinder die nicht erwünscht sind, waren, was auch immer, haben oft Probleme mit:

  • Bindungslosigkeit und gleichzeitig Verlassensängste
  • Schwierigkeiten zu vertrauen
  • Vernichtungsängste und Panikgefühle
  • Selbstzerstörerische Tendenzen

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