MEINE DAMEN UND HERREN DER TIEFPUNKT IST NOCH NICHT ERREICHT

Heute ist ein richtig, richtig schlechter Tag. Gegen zwei Uhr Früh habe ich es nach einen Kamillentee zum gefühlt, zwanzigsten Mal versucht endlich einzuschlafen. Mit drei weiteren Folgen von meiner mitunter liebsten Serie The Big Bang Theory gelang es mir endlich einzuschlafen.

Nun zehn Stunden später wachte ich auf und das erste was ich danach tat war weinen. Alle Gedanken und alle Gefühle wiegen schwer. Meine Träume die ich Nachts hatte werden mir erst im Laufe des Tages bewusst und wenn sie das tun, wünschte ich mir ich würde nicht wissen was ich geträumt habe. Denn meine Träume sind nicht nachvollziehbar und absolut sinnfrei.

Mir geht es heute wirklich nicht gut. Ich weine viel, zu viel für meinen Geschmack. Ich fühle mich als würde ich nie etwas auf die Reihe bekommen. Meine Augen und mein Kopf schmerzen sehr, mir ist kalt. Ich bin müde, will aber nicht schlafen weil ich sonst Nachts wieder Schwierigkeiten habe einzuschlafen.

Noch dazu meldet sich mein Suizidanteil mit einer sanften Stimme aus irgendeiner Ecke meines Inneren. Er sagt Dinge wie „Hey, bring dich um, dann musst du all das nicht mehr aushalten“ oder „Hey, alle Menschen gehen irgendwann drauf also ist es egal ob jetzt oder später“ und so weiter. Auch die tiefe und rau klingende Stimme des selbstverletzens  machte sich bemerkbar. Nun liege ich in meinen Bett, schreibe diese Zeilen während neben mir eine Rasierklinge liegt und in mir sich alles bekriegt.

Ich würde ja meine Therapeutin anrufen aber ehrlich, es erscheint mir nicht wirklich dringlich genug. Dringlich wäre es für mich erst wenn ich an einem Brückengeländer stehen würde und kurz davor bin runter zu springen, doch das wird nie passieren denn das würde zu viel Dreck machen und andere Menschen in meinen Abgang involvieren. Außerdem wüsste ich nicht wie sie mir helfen könnte. Ich spielte auch mit dem Gedanken die Therapiestunde nächste Woche ausfallen zulassen denn auf das Frage und Antwort Spiel habe ich einfach keine Lust.

Eigentlich erschreckt es mich selbst wie leichtfertig und detailliert ich über mein eigenes Ableben sprechen kann. Für Millionen von Menschen ist der Tod ein Tabu Thema und für mich ist es das Normalste was es gibt. Manchmal glaube ich das ich nach meiner Geburt dem Tod die Handgeschüttelt habe und er jetzt drauf wartet das ich einen Fehler mache.

xx

 

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