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SCHLAFPARALYSE & ANGST?

Heute gegen sechs Uhr früh hatte ich eine kleine aber wirklich hässliche Schlafparalyse. Ich lag am Rücken in meinen Bett, mein Kopf war nach rechts gedreht. Ich konnte mich nicht bewegen. Meine Augen waren geschlossen und ich bekam keine Luft. Dazu hörte ich einen tiefe, fast dämonische klingende Stimme die sagte:“Wer sonst?“. Das hörte ich bestimmt dreimal bis es mir endlich gelang aufzuwachen.

Ich weiß das Schlafparalysen nicht ungewöhnlich sind und das 30% der Menschen einmal in ihrem Leben davon betroffen sind. Die meisten von ihnen erzählen das sie sich nicht bewegen können, sie Schatten und Stimmen wahrnehmen und Ähnliches.

Vielleicht steht die heutige Paralyse mit meinen derzeitigen Ängsten in Verbindung. Ich habe nicht nur Angst vor Dingen die ich eigentlich gut beeinflussen könnte sondern auch und vor allem vor denen die ich nicht beeinflussen kann.

Um ein Beispiel zu nennen, die derzeitige politische Lage bei uns in Österreich. Ich fühle mich unsicher und habe Angst das sich Dinge die vor knapp achtzig Jahren passierten sich wiederholen. Ich habe Angst mich irgendwo mal eingesperrt wiederzufinden nur weil ich es wage meine Meinung zu äußern und ähnliche Themen.

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TÄUSCHENDE LEERE

Egal was ich heute anfange, ob zeichnen, schreiben oder denken, alles endet mit Frustration. Ein Bild das ich 6 Mal neu anfing lies ich nach dem letzten Versuch einfach bleiben. Zeile für Zeile die ich schrieb fiel der Rückgängig-Taste zum Opfer. Meine Gedanken sind inhaltslos und aber auch nicht greifbar, fast so als ob sie hinter einer Wand an mir vorbeiziehen.

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SELBST-MORD-GEDANKEN #

Jetzt liege ich in meinen Bett und schaue bestimmt schon den vierten Horrorfilm heute. Mir ist absolut bewusst das ich damit meinen Inneren Teil der sterben möchte nähre. Heute habe ich wieder vermehrt daran gedacht. Grad vorhin, in der Dusche dachte ich mir einfach die Meds nehmen und einschlafen. Automatisch dachte ich an eine Nebenwirkung an die ich immer denke wenn mir diese Gedanken kommen. Atemnot. Eine Überdosis Antidepressiva und mehrere 100mg Truxal befördern einen wenigstens ins Koma falls die erhoffte Wirkung nicht eintrifft.

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MEINE DAMEN UND HERREN DER TIEFPUNKT IST NOCH NICHT ERREICHT

Heute ist ein richtig, richtig schlechter Tag. Gegen zwei Uhr Früh habe ich es nach einen Kamillentee zum gefühlt, zwanzigsten Mal versucht endlich einzuschlafen. Mit drei weiteren Folgen von meiner mitunter liebsten Serie The Big Bang Theory gelang es mir endlich einzuschlafen.

Nun zehn Stunden später wachte ich auf und das erste was ich danach tat war weinen. Alle Gedanken und alle Gefühle wiegen schwer. Meine Träume die ich Nachts hatte werden mir erst im Laufe des Tages bewusst und wenn sie das tun, wünschte ich mir ich würde nicht wissen was ich geträumt habe. Denn meine Träume sind nicht nachvollziehbar und absolut sinnfrei.

Mir geht es heute wirklich nicht gut. Ich weine viel, zu viel für meinen Geschmack. Ich fühle mich als würde ich nie etwas auf die Reihe bekommen. Meine Augen und mein Kopf schmerzen sehr, mir ist kalt. Ich bin müde, will aber nicht schlafen weil ich sonst Nachts wieder Schwierigkeiten habe einzuschlafen.

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KURZ UND VERWIRREND

Als ich ein Teenager war dachte ich oft das die Vergangenheit weniger schmerzhaft und leichter ist wenn man nicht an sie denkt und sie an manchen Stellen sogar einfach verleugnet.

Viele Jahre lang ab meinen 18. Lebensjahr, lebte ich mit dieser Ansicht. Ich verdrängte alles so gut ich konnte und konnte mich zu dieser Zeit nicht von diesem unnötigen Ballast befreien.

Wenige Monate nach dem Tod meiner Mutter begann ich eine Psychotherapie. Einmal Wöchentlich, bis heute. Zwischenzeitlich war es mir schon echt zu anstrengend sie durchzustehen, aber ich brach kein einziges Mal ab. Ich laß unzählige Erfahrungen von anderen Menschen die sich auch in Langzeittherapie befinden oder befanden. Bei fast allen Post wurde mir klar das Trauma das über Jahre geschah, Jahre braucht um zu heilen.

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KÄPT’N DIE HOFFNUNG SCHWINDET

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich weiß auch nicht wie ich diesen Post schreiben soll ohne zu weinen. (Meine Augen sind geschwollen und tun schon weh, genauso wie mein Kopf. Ich heule jetzt schon seit mehreren Stunden). Ich bin am hin und her überlegen ob ich meine Therapeutin anrufe aber es ist Wochenende, da störe ich nicht so gerne.

Damit ihr es verstehen könnt muss ich an diesem Punkt etwas ausholen. Meine große Halbschwester wohnte mit ihrem Kind, sprich meinen Neffen, knapp sechseinhalb Jahr bei uns unterm Dach. Meine Mutter war immer sehr bemüht darum das sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommt und alles, mein Vater hat sich da immer rausgehalten. Als im November 2013 meine Mutter starb, musste mein Vater sich darum kümmern, doch er tat es nicht.

Nun, heute warf mein Vater nur so mit Vorwürfen, Fehlern und Zweifel nur so um sich. Alle betrafen meine kleine Schwester und mich. Nun eine Liste von Aussagen die wir heute zu hören bekommen haben:

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Der schmale Grad

Heute hatte ich wie üblich meine wöchentliche Therapiestunde. Sie war sehr tränenreich. Seit einiger Zeit bin ich ziemlich erschöpft und ich war auch seit einigen Tagen sehr traurig.

Im Laufe der Stunde kam in mir wieder eine längst verdrängte Erinnerung hoch. Es ging um meine Mutter. Es war eine dieser Erinnerungen die einen schmerzen wegen ihrer Intensität. Meine Therapeutin lotste mich wie immer sehr geschickt aus diesen Schmerzen die ich mit dieser Erinnerung verband. Kennt ihr Brainspotting? Nicht? 👇🏻

👉🏻 Wissenswertes über Brainspotting 👈🏻

Nun ja, als ich mich dann auf den Heimweg machte fühlte ich wie müde ich war und wie gerne ich anstatt die U-Bahn zu nehmen, mich gebeamt hätte. Wenn ich gewusst hätte das mein Tag noch ermüdender wird hätte ich wohl darauf verzichtet mein Zimmer zu verlassen.

Meine kleine Schwester und ich hatten meinen Vater gebeten einkaufen zu gehen, was ihn sonst auch nichts ausmachte war heute ein riesen Drama. Keine Ahnung was mit meinem Vater nicht stimmt aber er war ziemlich mies drauf. Ich dachte mir ich setze mich zu ihm an den Tisch und schau ob er sich unterhalten möchte…

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