Schlagwort-Archive: psychologie

TÄUSCHENDE LEERE

Egal was ich heute anfange, ob zeichnen, schreiben oder denken, alles endet mit Frustration. Ein Bild das ich 6 Mal neu anfing lies ich nach dem letzten Versuch einfach bleiben. Zeile für Zeile die ich schrieb fiel der Rückgängig-Taste zum Opfer. Meine Gedanken sind inhaltslos und aber auch nicht greifbar, fast so als ob sie hinter einer Wand an mir vorbeiziehen.

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MEINE DAMEN UND HERREN DER TIEFPUNKT IST NOCH NICHT ERREICHT

Heute ist ein richtig, richtig schlechter Tag. Gegen zwei Uhr Früh habe ich es nach einen Kamillentee zum gefühlt, zwanzigsten Mal versucht endlich einzuschlafen. Mit drei weiteren Folgen von meiner mitunter liebsten Serie The Big Bang Theory gelang es mir endlich einzuschlafen.

Nun zehn Stunden später wachte ich auf und das erste was ich danach tat war weinen. Alle Gedanken und alle Gefühle wiegen schwer. Meine Träume die ich Nachts hatte werden mir erst im Laufe des Tages bewusst und wenn sie das tun, wünschte ich mir ich würde nicht wissen was ich geträumt habe. Denn meine Träume sind nicht nachvollziehbar und absolut sinnfrei.

Mir geht es heute wirklich nicht gut. Ich weine viel, zu viel für meinen Geschmack. Ich fühle mich als würde ich nie etwas auf die Reihe bekommen. Meine Augen und mein Kopf schmerzen sehr, mir ist kalt. Ich bin müde, will aber nicht schlafen weil ich sonst Nachts wieder Schwierigkeiten habe einzuschlafen.

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ERSTGESPRÄCH IN DER KLINIK

Gestern hatte ich mein Erstgespräch in der Klinik. Mein Vater und meine jüngere Schwester haben mich begleitet. Gegen 10:40 kamen wir bei der Klinik an. Zu meiner Überraschung fand ich das Gebäude von außen sogar recht schön.

Zunächst musste ich im Erdgeschoss alles Administrative klären und wurde dann zu der zuständigen Psychotherapeutin weitergeleitet. Fünf Minuten später saß ich einer etwas älteren Frau mit dunkelgrauen, schulterlangem Haar gegenüber. Außerdem war auch eine sehr junge angehende Psychotherapeutin anwesend.

Im Grunde war es ein klassisches Erstgespräch mit einer Psychotherapeutin. Sie fragte über meine Eltern, für mich relevante Ereignisse in meinen Leben und ob ich bereit dafür bin meinen Schutzpanzer aufzugeben.

Ich empfand es nur als etwas unangenehm von einer dritten Person beobachtet zu werden. Natürlich verstehe ich das dies Teil deren Ausbildung ist und es nunmal unumgänglich ist doch es war ungewohnt.

Es kann bis zu einem Jahr dauern bis ich aufgenommen werden kann jedoch kann es manchmal auch schneller gehen. Ich habe keine Angst vor dem Aufenthalt selbst aber davor das es hart werden wird.

Ein dreimonatiger stationärer Aufenthalt ist eben doch etwas anderes als einmal die Woche eine Therapiestunde zu haben. Die Intensität ist etwa wovor ich einfach großen Respekt habe.

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GE-DA-NK-EN-CHA-OS #

Meine Müdigkeit ist teilweise schon wirklich nicht mehr zu ertragen. Bei bis zu zehn Stunden Schlaf täglich, mal mehr mal weniger, fühle ich mich einfach wahnsinnig erschöpft.

Kleinigkeiten bringen mich zum ausrasten. Um ein Beispiel zu nennen, eine nicht einwandfreie WLAN-Verbindung lässt mich innerlich aufbrausen. Am liebsten würde ich dann einfach meinen Laptop aus dem Fenster werfen.

Noch dazu habe ich ständig das Gefühl das mich niemand, der mir nahe steht, versteht. Nicht das ich es erwarten würde, nein, ich denke nur das es manchmal besser wäre für die allgemeine Kommunikation wenn sie verstehen könnten warum meine Gefühle oft so verrückt spielen oder warum mich manchmal alles einfach nur anstrengt und überfordert.

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Bedürfnispyramide? Hä?

Neulich wurde mir auf Facebook via einem Kommentar erklärt das dieses Modell schon längst veraltet sei. Bei meiner Recherche, auf die Richtigkeit dieser Aussage, stieß ich jedoch auf nichts Brauchbares.

Kurz zu dem Erfinder des Modells:

Abraham Harold Maslow wurde am 01. April 1908 in Brooklyn NYC geworden. Er war ein US-amerikanischer Psychologe. Er führte 1954 den Begriff, Positive Psychologie ein. Er gilt als der Gründervater der humanistischen Psychologie. 1970 starb er an einem Herzinfarkt.

Er ist der Begründer der nach im benannten Bedürfnispyramide. Nach dieser streben alle Menschen nach Befriedigung von unterschiedlichen Bedürfnissen. Diese unterteilte er in fünf Kategorien.

Maslow's Hierarchy of needs.

Maslow’s Theorie besagt das die Bedürfnisse einer niedrigeren Stufe befriedigt sein müsse bevor die Befugnisse der höchsthöheren Stufe entwickelt werden können.

Beispiel:
Ein Arbeiter der ständig um seinen Arbeitsplatz fürchten muss, wird das Bedürfnis nach Sozialkontakten oder nach Anerkennung und Wertschätzung seiner Leistung gar nicht empfinden können. Er kann daher mit Maßnahmen die diese Bedürfnisse unterstützen nicht zu höherer Leistung motiviert werden.

Sicher ist, das es die von Maslow erwähnten Bedürfnisse tatsächlich gibt. Ob allerdings der pyramidenartige Stufenaufbau stimmt, ist umstritten.

ICH-BOTSCHAFTEN

sind ein Werkzeug der bewussten Kommunikation. Ich-Botschaften sind persönliche Äußerungen im Sinne einer Selbstoffenbarung, die die Meinung des Sprechers mitteilt. Der US-amerikanische Psychologe Thomas Gordon welcher diese Botschaften als authentische und bewertungsfreie Selbstoffenbarungen verstand versuchte die Ich-Botschaften zu interpretieren.

Nach Gordon besteht eine Ich-Botschaft aus drei Bestandteilen:

Unjudgmental description behavior:
Es sollte das ausgelöste Verhalten ohne Bewerbung beschrieben werden. Eine gute Ich-Botschaft beginnt laut Gordon mit dem Wort „Wenn“. Dadurch soll klar werden, das ein unerwünschter Effekt nicht immer Eintritt, sondern nur unter de genannten Bedingung. Weiterlesen