Schlagwort-Archive: suizid

TÄUSCHENDE LEERE

Egal was ich heute anfange, ob zeichnen, schreiben oder denken, alles endet mit Frustration. Ein Bild das ich 6 Mal neu anfing lies ich nach dem letzten Versuch einfach bleiben. Zeile für Zeile die ich schrieb fiel der Rückgängig-Taste zum Opfer. Meine Gedanken sind inhaltslos und aber auch nicht greifbar, fast so als ob sie hinter einer Wand an mir vorbeiziehen.

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SELBST-MORD-GEDANKEN #

Jetzt liege ich in meinen Bett und schaue bestimmt schon den vierten Horrorfilm heute. Mir ist absolut bewusst das ich damit meinen Inneren Teil der sterben möchte nähre. Heute habe ich wieder vermehrt daran gedacht. Grad vorhin, in der Dusche dachte ich mir einfach die Meds nehmen und einschlafen. Automatisch dachte ich an eine Nebenwirkung an die ich immer denke wenn mir diese Gedanken kommen. Atemnot. Eine Überdosis Antidepressiva und mehrere 100mg Truxal befördern einen wenigstens ins Koma falls die erhoffte Wirkung nicht eintrifft.

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KÄPT’N DIE HOFFNUNG SCHWINDET

Ich weiß gar nicht wie ich anfangen soll. Ich weiß auch nicht wie ich diesen Post schreiben soll ohne zu weinen. (Meine Augen sind geschwollen und tun schon weh, genauso wie mein Kopf. Ich heule jetzt schon seit mehreren Stunden). Ich bin am hin und her überlegen ob ich meine Therapeutin anrufe aber es ist Wochenende, da störe ich nicht so gerne.

Damit ihr es verstehen könnt muss ich an diesem Punkt etwas ausholen. Meine große Halbschwester wohnte mit ihrem Kind, sprich meinen Neffen, knapp sechseinhalb Jahr bei uns unterm Dach. Meine Mutter war immer sehr bemüht darum das sie ihr Leben wieder auf die Reihe bekommt und alles, mein Vater hat sich da immer rausgehalten. Als im November 2013 meine Mutter starb, musste mein Vater sich darum kümmern, doch er tat es nicht.

Nun, heute warf mein Vater nur so mit Vorwürfen, Fehlern und Zweifel nur so um sich. Alle betrafen meine kleine Schwester und mich. Nun eine Liste von Aussagen die wir heute zu hören bekommen haben:

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Der schmale Grad

Heute hatte ich wie üblich meine wöchentliche Therapiestunde. Sie war sehr tränenreich. Seit einiger Zeit bin ich ziemlich erschöpft und ich war auch seit einigen Tagen sehr traurig.

Im Laufe der Stunde kam in mir wieder eine längst verdrängte Erinnerung hoch. Es ging um meine Mutter. Es war eine dieser Erinnerungen die einen schmerzen wegen ihrer Intensität. Meine Therapeutin lotste mich wie immer sehr geschickt aus diesen Schmerzen die ich mit dieser Erinnerung verband. Kennt ihr Brainspotting? Nicht? 👇🏻

👉🏻 Wissenswertes über Brainspotting 👈🏻

Nun ja, als ich mich dann auf den Heimweg machte fühlte ich wie müde ich war und wie gerne ich anstatt die U-Bahn zu nehmen, mich gebeamt hätte. Wenn ich gewusst hätte das mein Tag noch ermüdender wird hätte ich wohl darauf verzichtet mein Zimmer zu verlassen.

Meine kleine Schwester und ich hatten meinen Vater gebeten einkaufen zu gehen, was ihn sonst auch nichts ausmachte war heute ein riesen Drama. Keine Ahnung was mit meinem Vater nicht stimmt aber er war ziemlich mies drauf. Ich dachte mir ich setze mich zu ihm an den Tisch und schau ob er sich unterhalten möchte…

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BEI TAGE DA BEI NACHT ERST KLAR – GEDANKENMÜLL

Ich kann nicht schlafen. Meine Gedanken brüllen mich an, mit schreienden lauten Gebrüll.  Frage mich warum gute Menschen leiden müssen. In diesem Fall, warum eine meiner besten Freundinnen gerade eine Talfahrt ohne Notbremsung machen muss.

Eine dieser wenigen Menschen, die ein großes Herz und so viel Gutmütigkeit besitzen, das ihnen nicht aufällt wie großartig und bezaubernd sie sind.

Ich wünschte ich könnte so viel mehr für sie tun als einfach nur mal finaziell auszuhelfen oder ihr eine Schulter und ein Ohr zum ausweinen bieten. Vor zwei Tagen haben wir zweieinhalb Stunden miteinander telefoniert und geschätzt eine ganze Stunde habe ich mit ihr geheult.

Ihre Verzweiflung lässt mich auch verzweifeln. Denn ich kenne sie schon neun lange Jahre und mag sein das sie oft gefallen ist aber so tief wie jetzt war es noch nie.

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MEIN BITTERER ANTEIL

Gestern hatte ich meinen wöchentlichen Therapeuten Termin. Da es in letzter Zeit wieder sehr schwierig war, habe ich erfolgreich versucht mich aus meinen Abwärts-Strudel rauszuziehen. Ich habe meine Gedanken und Gefühle, in der vergangen Woche, in mein Notizbuch geschrieben und mir erneut meine Therapieziele vor Augen geführt.

Dabei entfachte ein Gedanke der mir sehr komisch aber auch sehr hilfreich vor kam. Dadurch das ich in meinen Leben schon sehr viel Trauma erlebt habe hat sich mein inneres in verschiedene Teile gespalten.

Es ist nämlich so, wenn ein Mensch etwas schlimmes für ihn traumatisches erlebt dann spaltet sich die Seele in den Teil der verletzt ist, der wird so im inneren ‚verstaut‘ das man nicht ständig daran denkt. Der zweite Teil ist jener der weiterhin funktioniert, wir essen, schlafen, duschen und gehen unseren alltäglichen Dingen nach.

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