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TÄUSCHENDE LEERE

Egal was ich heute anfange, ob zeichnen, schreiben oder denken, alles endet mit Frustration. Ein Bild das ich 6 Mal neu anfing lies ich nach dem letzten Versuch einfach bleiben. Zeile für Zeile die ich schrieb fiel der Rückgängig-Taste zum Opfer. Meine Gedanken sind inhaltslos und aber auch nicht greifbar, fast so als ob sie hinter einer Wand an mir vorbeiziehen.

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SELBST-MORD-GEDANKEN #

Jetzt liege ich in meinen Bett und schaue bestimmt schon den vierten Horrorfilm heute. Mir ist absolut bewusst das ich damit meinen Inneren Teil der sterben möchte nähre. Heute habe ich wieder vermehrt daran gedacht. Grad vorhin, in der Dusche dachte ich mir einfach die Meds nehmen und einschlafen. Automatisch dachte ich an eine Nebenwirkung an die ich immer denke wenn mir diese Gedanken kommen. Atemnot. Eine Überdosis Antidepressiva und mehrere 100mg Truxal befördern einen wenigstens ins Koma falls die erhoffte Wirkung nicht eintrifft.

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MEINE DAMEN UND HERREN DER TIEFPUNKT IST NOCH NICHT ERREICHT

Heute ist ein richtig, richtig schlechter Tag. Gegen zwei Uhr Früh habe ich es nach einen Kamillentee zum gefühlt, zwanzigsten Mal versucht endlich einzuschlafen. Mit drei weiteren Folgen von meiner mitunter liebsten Serie The Big Bang Theory gelang es mir endlich einzuschlafen.

Nun zehn Stunden später wachte ich auf und das erste was ich danach tat war weinen. Alle Gedanken und alle Gefühle wiegen schwer. Meine Träume die ich Nachts hatte werden mir erst im Laufe des Tages bewusst und wenn sie das tun, wünschte ich mir ich würde nicht wissen was ich geträumt habe. Denn meine Träume sind nicht nachvollziehbar und absolut sinnfrei.

Mir geht es heute wirklich nicht gut. Ich weine viel, zu viel für meinen Geschmack. Ich fühle mich als würde ich nie etwas auf die Reihe bekommen. Meine Augen und mein Kopf schmerzen sehr, mir ist kalt. Ich bin müde, will aber nicht schlafen weil ich sonst Nachts wieder Schwierigkeiten habe einzuschlafen.

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KURZ UND VERWIRREND

Als ich ein Teenager war dachte ich oft das die Vergangenheit weniger schmerzhaft und leichter ist wenn man nicht an sie denkt und sie an manchen Stellen sogar einfach verleugnet.

Viele Jahre lang ab meinen 18. Lebensjahr, lebte ich mit dieser Ansicht. Ich verdrängte alles so gut ich konnte und konnte mich zu dieser Zeit nicht von diesem unnötigen Ballast befreien.

Wenige Monate nach dem Tod meiner Mutter begann ich eine Psychotherapie. Einmal Wöchentlich, bis heute. Zwischenzeitlich war es mir schon echt zu anstrengend sie durchzustehen, aber ich brach kein einziges Mal ab. Ich laß unzählige Erfahrungen von anderen Menschen die sich auch in Langzeittherapie befinden oder befanden. Bei fast allen Post wurde mir klar das Trauma das über Jahre geschah, Jahre braucht um zu heilen.

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FOR THE STRONGEST WOMAN I EVER KNEW – MY MOTHER

Hallo Mama!

Heute ist der Tag wo Mütter europaweit geehrt werden. Diese wundervollen Menschen die so viel leisten und schaffen und sich nicht darüber beschweren das es keiner sieht. Heute ist einer dieser Tage wo du mir so schmerzlich fehlst. Auch weil die letzten drei Tage ziemlich mies waren.

Heute würden wir zusammen reden, lachen und Blödsinn machen. Wir würden über das Leben reden und über das was alles noch möglich ist. Du würdest vermutlich schmunzelnd blicken und die ein oder andere Idee nicht kommentieren.

Weißt du, es gibt viele Dinge die ich so gerne mit dir bereden wollen würde. Doch ich glaube ich würde dich einfach nur umarmen und dich nie wieder los lassen. Ich würde den Moment bewusster leben und wahrnehmen als den letzen Moment den ich mit dir hatte.

Ich kann heute nicht gut beschreiben wie sehr du mir fehlst. Du warst meine Stütze. Klar du hattest es selbst oft schwer dennoch hast du mir immer so gut du konntest beigestanden. Viele Dinge wusste ich nicht als du noch gelebt hast. Vieles wurde mir erst im Nachhinein zu teil, vieles das für mich, all das verständlich gemacht hätte. Weiterlesen

Happy my friend..

Happy. Ist nicht nur das englische Wort für fröhlich oder glücklich sondern auch der Name meines Hundes. Tatsächlich war er die meiste Zeit happy. Er war ein gemütlicher, einfacher Hund, sonnenanbetend und lebensfroh.

Wie Golden Retriever nun mal so sind, zeigte er nie seine Schmerzen, er zeigte sich immer als Clown und geselliger Charakter. Als er vor über zehn Jahren in unsere Familie kam wusste ich nicht wie wichtig er mir mal sein würde. Er bereicherte mein Leben einfach jeden Tag.

Meine kleine Schwester und ich haben ihm die lustigsten Tricks beigebracht und so das Leben meiner Eltern des öfteren echt auf die Probe gestellt. Zum Beispiel haben wir ihm beigebracht, Leckerlies von unserer Mülltonne zu nehmen. Wie viele Hunde hatte er einen großen Umgestaltungsdrang in unserem Garten. Er grub überall Löcher, witzig war es dann wenn Gras über diese Löcher gewachsen war und man in jedes einzelne reinfiel und dankbar war sich nichts gebrochen zu haben.

Wenn man mit ihn an regnerischen Tagen spazieren gingen, rannte er immer in jede Gatschlacke und suhlte sich darin mit einem dicken Grinsen. Es war meistens hoffnungslos ihn davon abzuhalten geschweige denn ihn nachher wieder raus zu bekommen.

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